Vakuumglühen zur effizienten Entmagnetisierung

Wechselwirkungen zwischen äußeren Magnetfeldern und verwendeten Werkstoffen können unerwünschte Nebeneffekte erzeugen. Diese können in empfindlichen messtechnischen Geräten z. B. Messungen verfälschen. Hier eingesetzte Werkstoffe müssen eine Remanenz nahe Null und eine relative Permeabilität von ca. 1 aufweisen. In geschweißten Stählen entwickeln sich jedoch ab ca. 600 °C ferromagnetische Bereiche, die sich negativ auf die magnetischen Eigenschaften des Werkstoffs auswirken.

Durch Glühen solcher Bauteile im Vakuum bei über 1000 °C und anschließender rascher Abkühlung lässt sich diese Beeinträchtigung beseitigen. Der Prozess führt zur Wiederherstellung der ursprünglichen Gefügestruktur durch Rekristallisation.

Wir bieten folgende Leistungen beim Remanenzarm-/Lösungsglühen:

  • Beseitigung ferromagnetischer Bereiche in Edelstählen
  • Reinigung der Bauteiloberfläche, Beseitigung von Verunreinigungen und Anlauffarben
  • Anschließende Feinbearbeitung (optional)

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