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WELTREKORD MIT REUTER TECHNOLOGIE

Auf dem Weg zum Fusionsreaktor gelingt es dem Max-Planck-Institut, einen baumstammdicken, 9 Ampère starken Ionenstrahl eine Stunde aufrecht zu erhalten. Mit dabei: Kalorimeterplatten von REUTER TECHNOLOGIE.

Hinter der Fusionstechnik verbirgt sich der Traum, sichere und saubere Energie unbegrenzt erzeugen zu können. Im Fusionstestreaktor ITER ist man dieser Idee auf der Spur. Als Energiequelle werden ähnlich wie auf der Sonne Wasserstoff-Ionen verschmolzen. Dazu sind Zündtemperaturen von über 100 Millionen Grad erforderlich. Technologie und Material werden dabei aufs Äußerste belastet. In der weltweit größten Testanlage zur Aufheizung des Plasmas (ELISE) konnte man jetzt mit der Erzeugung eines rund ein Quadratmeter großen und 9 Ampere starken Ionenstrahls über eine Dauer von einer Stunde einen wichtigen Meilenstein erreichen.



Kalorimeterplatte übernimmt 2 Funktionen
Dabei leistet eine speziell entwickelte, wassergekühlte Kalorimeterplatte der REUTER TECHNOLOGIE einen wichtigen Beitrag. Die vollständig aus Kupfer hergestellte Baugruppe übernimmt gleich zwei Aufgaben: Zum einen dient sie der Kühlung und zum anderen als Analyseeinheit für den baumstammdicken Strahl der stark beschleunigten und energiereichen Wasserstoff-Ionen.
Mittels dieser Kalorimeterplatte lassen sich wesentliche Strahlenparameter, wie die Gesamtenergie und die Verteilung der Energie, innerhalb des Strahlenquerschnittes in x und y- Richtung exakt vermessen.

High-Tech von REUTER TECHNOLOGIE
Bei der Kalorimeterplatte handelt es sich um eine 400 x 400 mm große Kupferplatte, in der 2 mm breite, mäandernde Kühlkanäle eingefräst sind. Darauf wird eine zweite Kupferplatte flächig im Vakuum verlötet. Wichtig dabei: Es darf kein Lot in die Kühlkanäle eindringen. Anderenfalls bestünde die Gefahr, dass die Durchflussmenge sinkt und das Kühlmedium überhitzt oder gar verdampft. Im Vakuumlötprozess verbindet REUTER TECHNOLOGIE die beiden Kupferelemente der Kalorimeterplatte .

Link zur Pressemeldung der IPP:
http://www.ipp.mpg.de/de/aktuelles/presse/pi/2014/02_15